Vorträge

Datum/Zeit Veranstaltung
24.10.2017

Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Steffen Hoppe
DER weite WEG nach BALI
Sandelmühle, Hanau

Nusa Penida R _014klFür viele Reisende hat das Paradies einen Namen: Bali. Sie suchen filigrane Reisterrassen? Bali hat sie. Magische Tänze und Masken führen Sie in eine exotische Welt! Auf nach Bali! In das „Tropische Wunderland“, die „Insel der Götter“ und „Lotus-Insel“. Jetzt wird es aber arg schwülstig. Die Erde erbebt unter den Hufen Hunderter Wasserbüffel während atemberaubender Wasserbüffelrennen; Kriegsgeschrei und schallendes Gelächter ertönt über Munggu, wenn die Männer des Dorfes die historische Blambanganschlacht nachstellen. Auch das sind Gesichter Balis. In den großen mystischen Festen Yepi, Galungan und Kuningan feiern die Balinesen die Ankunft der Götter, Dämonen und Ahnen. Kaum jemand wird sich dem vibrierenden Erlebnis Bali entziehen können.

ABER, bevor die Tür zum Paradies offen steht, ist es ein weiter Weg: In Singapur erstehen mein Freund Ludger und ich zwei Mountainbikes, um den kaum bekannten Süden von Sumatra zu durchqueren. Wir besteigen dabei den höchsten Vulkan Indonesiens, den Gunung Kerinci, 3820m., und entdecken weltentrückte Dörfer entlang der wilden Westküste.

Auf Java setze ich alleine die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort: Meine erste Station ist die Wiege javanischer Kultur: Yogyarkarta. Die UNESCO-Weltkulturerbestätten Borobudur und Prambanan zeugen von der hinduistisch-buddhistischen Vergangenheit. Am Abend lebt in den Schwingungen der Gamelan-Instrumente und dem Schattenspiel Wayang Kulit die Legende des Ramayana weiter. Über mir spannt sich ein makelloser Sternenhimmel, im Süden steigen Rauchsäulen auf. Langsam siegt die Sonne über die Dunkelheit am Kraterrand des Bromo. Zwei Tage später verkrieche ich mich hinter einer kleinen Steinmauer. Zwischen dem Rauschen des Sturms höre ich immer wieder die Explosionen aus dem Inneren des Semeru. Die Götter haben ihn einst aus Indien ins ferne Java verbannt, zu bösartig habe sich Semeru aufgeführt. In diesen Minuten kann ich ihre Entscheidung nachvollziehen. Aber warum bin ich hier oben? Anderer Ort, gleiche Frage wenige Tage später am Kawah Ijen. Blaue Flammen schießen hier und da aus gelben Schwefelfeldern. Der Eingang zur Hölle scheint nicht fern. Vulkane sind so teuflisch schön!

Jetzt haben wir bald die Fähre nach Bali erreicht. Steigen Sie mit auf!

14.11.2017

Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Andreas Kögel
MAROKKO
Sandelmühle, Hanau

Ksar Ait-Benhaddou_1Nur 13 km breit ist die Straße von Gibraltar, die Marokko von Europa trennt, aber es sind zwei verschiedene Welten, die durch das Mittelmeer getrennt werden.

Marokko: das sind viele tausend Jahre Geschichte mit verschiedenen Herrschern, das ist eine abwechslungsreiche und farbenprächtige Landschaft, das ist märchenhafte Exotik – fast vor der Haustür. Auf einer 7-wöchigen Rundreise im Frühjahr, zur schönsten Zeit wenn die Mandelbäume blühen, hat Andreas W. Kögel dieses faszinierende Land bereist. Von den Eindrücken dieser Reise entstand eine Multi-Visionsschau, die ein Marokko in vielen Facetten zeigt.

Ein mehrtägiger Hotelaufenthalt in Agadir, mit Ausflügen in die Wüstenstadt Tiznit, die Bergstädte Imouzzer und Tafraoute und ein Besuch beim “Dentiste” im Soukviertel (Markt) von Agadir stimmten auf das fremde Land ein. Der Verlust der Papiere verlegte die Reiseroute in Richtung Casablanca: vorbei an Safi, der Töpferstadt und den Phosphatbergwerken nach Rabat-Salé, der Hauptstadt Marokkos. Vom Meer ging es weiter ins Landesinnere: zur ältesten der vier Königsstädte, Fes, wo noch immer eine lebendige Gerberindustrie mitten in der exotischen Altstadt Fes-el-Bali zu finden ist. Die nahegelegene Römerstadt Volubilis und die heilige Stätte Moulay Idriss legen Zeugnis ab für die lange und wechselhafte Besiedlungs- und Besatzungszeit Marokkos.

Der mittlere Atlas mit seinen Jura-Höhlen, tiefen Tälern und den Korkeichen empfing den Reisenden mit Schnee, Skiliften und blühenden Mandelbäumen. In Äin Leuh war er bei einer “Fantasia”, den Reiterspielen der Berber, dabei. Midelt zeigt die Bedeutung des Bergbaus für Marokko. Die Oasenstädte Erfoud, Er Rachidia und Rissani waren das Tor zu einer ganz anderen Landschaft: der Wüste, mit Sanddünen und Dromedaren.

Dem fruchtbaren Dades-Tales folgend, vorbei an den Ksaren und Kasbas (befestigte Dörfer und Burgen der Berber), über Quarzazate, einer modernen Wüstenstadt, und dem Hohen Atlas mit den höchsten Bergen Marokkos, gelangte er zur Perle des Südens, nach Marrakesch. Dort liegt der berühmte Platz “Djemaa el Fna”, seit Jahrhunderten geprägt von Gauklern, Zauberern, Märchenerzählern, Geschäftemachern und vielen orientalischen Gestalten.

Das Ende der Reise führt über Taroudannt, der schönsten Stadt in der Sous-Ebene, die vollständig von einer 8 m hohen Stadtmauer umgeben ist, zurück nach Agadir.

16.01.2018

Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Folkert Lenz
Bajuwarische Eskapaden - mit dem Fahrrad vom Bodensee zum Königsee
Sandelmühle, Hanau

Audiovisionsshow

Die landschaftlichen Kontraste Bayerns, schroffe Kalkfelsen auf der einen, Seen und Flußauen auf der anderen Seite. Unterhalb von klaren Bergseen und grünen Almen reihen sich kleine Städtchen mit Lüftelmalereien, Klöster, Wallfahrtskirchen und Fischerdörfern auf. Dabei kommt die typische bayrische Tradition nicht zu kurz.

Hufeisen-Zielwerfen im Chiemgauer Anger, höfische Lebensart des Märchenkönigs Ludwig II. in Neuschwanstein oder Herrenchiemsee, Allgäuer Viehscheid in Oberstdorf und Bergknappen und Trachtler beim Pfingstumzug in Berchtesgaden. Wer vom Bodensee zum Königsee radelt, der bekommt einiges an typischer Voralpen-Tradtion zu sehen.

An der Bike-Route zwischen „Schwäbischem Meer“ und Chiemgau zeigen sich auch die landschaftlichen Kontraste Bayerns: Schroffe Kalkgipfel stehen auf der einen Seite Parade. In der anderen Blickrichtung wechseln sich Seen und Flussauen ab. Unterhalb von klaren Bergseen und grünen Almen reihen sich kleine Städtchen mit Lüftelmalerei-Fassaden, Klöster, Wallfahrtskirchen und Fischerdörfer auf . Gemächlich schlängelt sich die Radstrecke hier entlang – und lässt auf ihren 420 Kilometern kaum einen Hügel aus, so scheint’s.

Die Audiovision über den Panorama-Radweg präsentiert aber nicht nur Sehenswertes entlang der Zweiradroute. Immer wieder gibt es fotografische Abstecher hinauf auf Berge und Höhen: Bild-Reportagen von spannenden Klettersteigen, faszinierenden Ski- und Schneeschuhtouren, sowie Mehrtagseswanderungen illustrieren, welch abwechslungsreiche Outdoor-Eskapaden zwischen Lindau und Berchtesgadenb außer dem Radfahren möglich sind.

20.02.2018

Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Martina u Guus Reinartz
Begegnung mit Italien - Incontri con L'Italia
Sandelmühle, Hanau

Multivisionshow HDAV

La Bella Italia ist der Inbegriff von Lebensart und Lebenslust! Das Land ist so facetttenreich, dass es jeden mit ganz verschiedenen Vorstellungen belegt und mit den unterschiedlichsten Erfahrungen verbindet. Während einer Vier-Pässefahrt in den Dolomiten bietet die Aussicht einen wahren Genuss und Balsam für die Seele. Eine römische Tragödie in Pompeji, Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. , öffnet uns ein Fenster in eine antike Welt, die innerhalb weniger Stunden unterging.

Küstenromantik an der Amalfiküste, wo sich malerische Dörfer mit pastellfarbenen Häusern an den steilen Felsen über dem glitzernden Meer schmiegen. Auf einen 1450 Meter hohen Berg auf einer weiten, leeren Ebene im umbrischen Teil des Parco Nazionale dei Monti Sibillini, heben sich am Horizont die zackigen Konturen vom Örtchen Castelluccio di Norcia ab. Diese Perle besuchen wir in jeder Jahreszeit!

In der Hafenstadt Triest sind die habsburgischen Einflüsse in der Architektur noch deutlich sichtbar. Venedig besteht aus 117 kleinen Inseln und über 150 Kanälen: es ist ein Wunder aus Wasser und Licht. Venedig strotzt vor Kunst, Palästen und Kirchen. Am Markusplatz genießen wir den Auf- und Untergang der Sonne. In den umliegenden Gassen lassen wir den Tag stimmungsvoll ausklingen.

In Piemonte reihen sich die Hügelketten mit dichten Reihen von Rebstücken aneinander. Torino war die aristokratische Hauptstadt des Herzogtums Savoyen. Stil und Geist dieses Hauses kennzeichnen die Pracht und Erhabenheit dieser Stadt noch immer. Die ligurische Küste, mit Städten wie Genua, Savona und Portofino besitzt eine erstaunliche schöne Landschaft mit einem gebirgigen aber fruchtbaren Hinterland.

Italien bietet Traumziele für das ganze Jahr, ob man nun Kultur- oder Strandurlaub, Romantik- oder Aktiverholung bevorzugt, ein italienisches Reiseziel in einer bestimmten Jahreszeit sucht oder wissen möchte, welcher Monat sich am besten für ein Ziel in Italien eignet. Wir möchten Ihnen an Hand einiger Gebiete zeigen, warum Italien einen solch großen Zauber auf uns alle ausübt.

20.03.2018

Einlass: 19:15 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Marlies u Claus Hock
Das Lechtal und seine Berge - unterweg im ursprünglichsten Teil der nördlichen Kalkalpen
Sandelmühle, Hanau

Das Tiroler Lechtal erstreckt sich vom Ursprung des Lechs im Formarinsee bis zum Lechfall bei Füssen. Wir begleiten den letzten Wildfluss der nördlichen Alpen als Wanderer auf dem Lechweg, als Genussradler auf einem Radweg und im Winter auf einer schönen Loipe, die bei guter Schneelage von Steeg bis Reutte führt.

Vier Seitentäler erschließen die Lechtaler Hütten und zahlreiche Wandergipfel, auf die es keine Aufstiegshilfen gibt. Eine großartige Möglichkeit, diese wilde Gegend kennenzulernen, nehmen wir auf dem Lechtaler Höhenweg, der in mehreren Etappen von Hütte zu Hütte nahezu die gesamte Bergkette überschreitet und von Lech bzw. Zürs bis nach Imst führt, wahr. Anspruchsvoll und lang ist der Augsburger Höhenweg, in den wir die Besteigung des einzigen Dreitausenders der nördlichen Kalkalpen, der Parseierspitze, einbinden.

Daneben stellen wir weitere markante, teils anspruchsvolle Gipfel wie z.B. die Holzgauer Wetterspitze oder die Freispitze vor, die von trittsicheren, schwindelfreien und im leichten Klettergelände geübten Berggehern erstiegen werden können.

Kletterer zieht es v. a. zur Steinseehütte mit den dort gebotenen Routen etwa auf Steinkarspitze oder Schneekarlespitze oder zur Muttekopfhütte, von wo wir die längste Kletterei der Lechtaler Alpen in Angriff nehmen. Von hier gehen wir auch den anspruchsvollen Imster Klettersteig auf den Maldonkopf. Schnell erreichbar ist die schön gelegene Hanauer Hütte, für uns Ausgangspunkt für Parzinn- und Dremelspitze. Für Bergwanderer gibt es hier lohnende Ziele wie die Kogelsee- und Reichspitze.

Startpunkte für wunderschöne herbstliche Wanderungen sind die abgelegenen Orte Gramais und Kaisers sowie die Hahntennjochstraße mit den Orten Bschlabs und Boden.

Im Winter laden die Lechtaler Berge natürlich auch zu- meist anspruchsvollen- Skitouren ein. Wir führen Sie auf besonders beliebte Ziele wie Namloser Wetterspitze, Galtjoch oder das Schafkar.

Voll auf ihre Kosten kommen in den Lechtalern die Naturliebhaber. Neben den bekannten Bergblumen finden wir hier Raritäten wie Türkenbund und viele Orchideenarten. Im Lechtal bei Martinau gibt es das größte Frauenschuhvorkommen Europas, bewacht von den Senioren der örtlichen Bergwacht. Steinböcke in großer Zahl haben wir in ihrem Revier in der Nähe der Memminger Hütte beobachtet und fotografiert.

Wie gewohnt stellt unser Vortrag alle Spielarten des Bergsteigens vor, so dass Wanderer, Kletterer, Klettersteiggeher, Skitourengeher und Naturfreunde auf ihre Kosten kommen.

Dargeboten wird er als Multivisionsvortrag mit unterhaltsamem Live – Kommentar.

Interessierte können die vorgestellten Touren in schriftlicher Form mitnehmen.