Nach Oberstdorf zur Viehscheid und zum Wandern

Die Wanderwoche der Wandergruppe wurde in diesem Jahr nach Oberstdorf unternommen. Die Wanderfreunde entschieden sich aus verschiedenen Gründen für individuelle Anreisen, d.h. ein Teil fuhr mit der Bahn der Rest mit dem PKW. In Oberstdorf wurden die Bahnfahrer von zwei Ehepaaren, die schon früher angereist waren, mit einer Brezel und einem Glas Sekt  am Bahnhof empfangen. Nach der Ankunft wurde am Nachmittag ein Ortsrundgang unternommen, den ein Ehepaar führte, das schon seit Jahren nach Oberstdorf fährt und sich hier gut auskennt.

Die erste Wanderung führt uns nach Spielmannsau, über die Traufbergalpe und dem Traufbach-Tobel  ging sie über Gruben wieder nach Oberstdorf. Am Montag folgte eine Wanderung durch die Breitachklamm  und über Kornach und dem Stillach-Haus vorbei sowie dem Energieplatz am Hotel Waldesruh und Wiesen nach Oberstdorf. Der Energieplatz wird verglichen mit mysterischen Orten wie Stonehenge, Lourdes und viele mehr, wo die Stille der Natur sich vereint mit der Kraft wie sie den anderen Wallfahrtsorten nachgesagt wird.

Ein besonderes Ereignis ist die Viehscheid in Oberstdorf, gleichzusetzen mit einem Almabtrieb. Im Langlaufstadion spielt sich das Zusammentreffen der Herden statt. Die Viehherden werden hier auf die einzelnen Landwirte verteilt. Das wird mit einem großen Bierzelt mit Masskrügen und allerlei Essen sowie Musik und tausenden von Menschen gefeiert. Am Nachmittag wurde dann vom Stadion über die Loretto-Kapelle, dem Naturlehrpfad Moorweiher zur Hoffmannsruh und der Schattenberg-Schanze zurück nach Oberstdorf gewandert

Am fünften Tag fuhr die Gruppe zum Fellhorn hinauf, die Wanderung führte zum Gipfel des Fellhorns und dann über einen Grat bzw. den Panoramaweg zum Söllereck, von wo es mit der Seilbahn wieder nach unten ging und mit dem Bus zurück nach Oberstdorf. Eine Wetteransage lies die Gruppe auch am nächsten Tag noch einmal mit der Fellhornbahn nach oben fahren, von der Mittelstation aus führt der Weg hinüber zur Fidererpaßhütte, einer Alpenvereinshütte auf 2065 Meter gelegen, und über die Österreichische Seite wieder  mit dem Bus zurück nach Oberstdorf.

Die letzte Wanderung ging hinauf mit der Nebelhornhornbahn zur Station Höfatsblick. Mit einigen kleinen Rundwunderungen rund um den Höfatsblick und der Station Seealpe ließen die Wanderer die Wochenwanderung in Oberstdorf ausklingen.

Alle Tage in Oberstdorf waren geprägt durch herrliches sonniges Wetter ohne Regen. Alle Wanderer waren rundum zufrieden und dankten den Organisatoren für die schöne Wanderwoche.